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Tic-Tac-Toe per Funk

Zwölf Kinder und Jugendliche aus Geisenhausen besuchten das BRK in Landshut: Rundgang durch die Fahrzeughallen und Tic-Tac-Toe per Funk inklusive.

Einsatzfahrzeuge von innen sehen, Rettungsboote bestaunen und selbst zum Funkgerät greifen: Zwölf Kinder und Jugendliche aus Geisenhausen haben am Donnerstag die Bereitschaftsjugend im BRK-Kreisverband Landshut besucht. Acht Mitglieder der Wasserwachtjugend und vier der Bereitschaftsjugend Geisenhausen, alle ab zwölf Jahren, kamen mit ihren beiden Betreuerinnen ins Schulungsgebäude des Kreisverbands.

Dort begrüßte sie Bereitschaftsleiter Alexander Bernatz, der die Gäste anschließend durch die Rettungsdiensthallen führte. Rettungswagen, Krankentransportwagen, Einsatzleiterfahrzeug und Katastrophenschutz-Lkw durften die Kinder auch von innen besichtigen. Bernatz erklärte dabei gleich die Funkrufnamen der Fahrzeuge – ein erster Einstieg in das, was später folgen sollte. Die Wasserwachtjugend interessierte sich besonders für die Fahrzeuge der Wasserwacht und durfte zudem einen Blick in die Halle mit Rettungsbooten und Tauchausrüstung werfen.

Zurück im Schulungsraum schauten die Geisenhausener zunächst der Bereitschaftsjugend Landshut über die Schulter. Die 12- bis 17-Jährigen bereiten sich derzeit auf einen Funkwettbewerb vor und übten gemeinsam mit ihrer Jugendleiterin und Mitgliedern des Fachdienstes Information und Kommunikation (IuK). Zwei Gruppen mussten sich dabei per Funk die Bauanleitung für ein Legoauto durchgeben.

Danach waren die Gäste an der Reihe. Nach einer kurzen Einweisung traten Mädchen gegen Jungen im Tic-Tac-Toe an – wo Kreis und Kreuz landen sollten, wurde ausschließlich über Funk durchgegeben. Dabei wurde genau darauf geachtet, dass alle Regeln der Funkdisziplin eingehalten wurden.

Nach eineinhalb Stunden ging es zurück nach Geisenhausen. Einig waren sich alle: Das Treffen soll nicht das letzte gewesen sein. Schließlich gehören Wasserwacht und Bereitschaft zur selben Rotkreuz-Gemeinschaft und verfolgen dasselbe Ziel. Wie sehr der Besuch Eindruck hinterlassen hat, zeigte sich auf der Heimfahrt, als ein Junge verkündete: „So, jetzt werde ich Notfallsanitäter.“