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Bereitschaftsjugend zu Besuch bei der Wasserwacht

Foto: E. Huber

Neue Gesichter, spannende Einblicke und jede Menge Rotkreuz-Gemeinschaft: Die im Mai gegründete Bereitschaftsjugend Geisenhausen des Bayerischen Roten Kreuzes war kürzlich bei der Wasserwachtjugend im Freibad Geisenhausen zu Gast.

Geisenhausen. Die Wasserwacht hatte für ihre jungen Kolleginnen und Kollegen ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, das ihnen spannende Einblicke in ihre Arbeit vermittelte. Eines wurde dabei schnell klar: Auch wenn die Einsatzbereiche unterschiedlich sind, verbinden beide Gruppen dieselben Werte und Aufgaben. Das Treffen macht auch deutlich, wie viel ehrenamtliches Engagement hinter der Arbeit der Wasserwacht steckt.

Finanziert werden die ehrenamtlichen Leistungen der Wasserwacht unter anderem durch Kinderschwimmkurse und die Abnahme von Schwimmabzeichen. Dabei steht die Wasserwacht Geisenhausen manchmal vor großen Herausforderungen, denn nicht alle Badegäste haben Verständnis dafür, dass für die Schwimmkurse und Prüfungen einzelne Bahnen gesperrt bleiben müssen. Das berichtet Helga Hundhammer von der Wasserwacht, die sich bereits seit 17 Jahren aktiv engagiert. Sie wünscht sich mehr Verständnis und Wertschätzung für die Ausbildung junger Schwimmerinnen und Schwimmer. „Die Wasserwacht schenkt ihre Freizeit für die Sicherheit der Badegäste“, betont sie. 

Regelmäßig kommen die Kinder und Jugendlichen der Wasserwacht zum Training und zur Ausbildung ins Freibad – und zwar nicht nur im Sommer: Auch im Winter wird weiter geübt und gelernt. Darüber hinaus leistet jedes Mitglied zwei Stunden ehrenamtlichen Dienst pro Woche. „Das ist selbstverständlich für unsere Mitglieder", so Hundhammer. Die meisten der jungen Wasserwächterinnen und Wasserwächter sind schon seit mehreren Jahren dabei.

Wie professionell die Jugendlichen inzwischen arbeiten, bewiesen sie bei einer Rettungsvorführung aus 3,80 Metern Tiefe: Eine Übungspuppe im Gewicht und Format eines Erwachsenen wurde routiniert geborgen und an die Wasseroberfläche gebracht. 

Nach so viel Einsatz durfte der gemütliche Teil nicht fehlen: Bei einer Portion Pommes ließen beide Gruppen den Vormittag gemeinsam ausklingen und verabredeten sich gleich zum nächsten Treffen.