Landshut. - Die Landshuter Altstadt ist am Samstag, 25. April, zum lebendigen Schauplatz des Kreiswettbewerbs des Bayerischen Jugendrotkreuzes geworden. An insgesamt acht Stationen stellten Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene eindrucksvoll ihr Wissen und Können unter Beweis. Von Erster Hilfe über Allgemeinwissen und Rotkreuz-Themen bis hin zu musischen und kreativen Aufgaben, stand dabei nach Angaben des Landshuter Jugendrotkreuzes vor allem das Lernen im Team im Mittelpunkt. Gleichzeitig wurde die vielfältige Bildungsarbeit des Verbands für die Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar gemacht.
Besonders anschaulich präsentierte sich die Station EH-Praxis vor dem Landshuter Rathaus. Dort wurden mit realistisch geschminkten Verletzungen Unfallsituationen nachgestellt, die von den Teilnehmern im Alter von sechs bis 27 Jahren souverän versorgt wurden. Die Notfalldarstellung, ein eigener Fachbereich im BRK-Kreisverband Landshut, zeigte eindrucksvoll, wie wichtig realitätsnahe Übungen sind, um Helfer gezielt auf den Ernstfall vorzubereiten. Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, das Geschehen aus nächster Nähe zu verfolgen.
Dass der Wettbewerb mitten in der Stadt stattfand, entsprach dem Selbstverständnis des Jugendrotkreuzes in Landshut und unterstrich dessen starke Verankerung in der Region. Sowohl in der Stadt als auch im Landkreis gibt es ein flächendeckendes Angebot an Kinder- und Jugendgruppen. In den Gruppenstunden werden junge Menschen spielerisch an Erste Hilfe und die Aufgaben des Roten Kreuzes herangeführt. Das Bayerische Jugendrotkreuz als eigenständiger Kinder-, Jugend- und Nachwuchsverband des BRK kann dabei auf großes Engagement bauen: Nach eigenen Angaben beteiligen sich bayernweit mehr als 106.000 junge Menschen bis 27 Jahre aktiv an der Arbeit des Verbandes.
Weitere Informationen zum Jugendrotkreuz sowie zu Mitmachmöglichkeiten finden Sie auf unserer Website unter Ehrenamt - Jugendrotkreuz.

