Landshut, 21. März 2026 – Im Raum Landshut fand am Samstag, den 21.03.2026 eine umfangreiche Katastrophenschutzübung statt, an der zahlreiche Einsatzorganisationen beteiligt waren. Ziel der Übung war es, das koordinierte Zusammenwirken der verschiedenen Kräfte unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren.
Beteiligt waren unter anderem die Feuerwehr, Hilfsorganisationen wie Malteser und Johanniter, die Polizei, das Technische Hilfswerk (THW), die Integrierte Leitstelle sowie das Klinikum Landshut und das Krankenhaus Achdorf. Auch das Bayerische Rote Kreuz, Kreisverband Landshut, war mit zahlreichen Einsatzkräften vertreten.
Als Übungsszenario wurde ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Gefahrgut-LKW und einem Reisebus angenommen. Dabei trat simuliert Dieselkraftstoff aus, dargestellt durch gefärbtes Wasser. Rund 50 Verletztendarstellerinnen und -darsteller mussten unter realitätsnahen Bedingungen gerettet und medizinisch versorgt werden. Ein Schwerpunkt lag auf der strukturierten Durchführung einsatztaktischer Maßnahmen sowie der Koordination an den Schnittstellen zwischen den beteiligten Organisationen. Parallel dazu wurden ein Behandlungsplatz und eine Betreuungsstelle eingerichtet, um die Versorgung von Verletzten und Betroffenen sicherzustellen. Das Technische Hilfswerk errichtete zudem eine Ölsperre auf der Isar, um eine Ausbreitung des simulierten Gefahrstoffs zu verhindern. Die Wasserwacht des BRK sicherte den Einsatzbereich wasserseitig mit einem Boot ab.
Ein weiterer Bestandteil der Übung war die Organisation des Patiententransports. Die „Verletzten“ wurden in das Klinikum sowie in das Krankenhaus Achdorf gebracht und dort entsprechend den geltenden Notfallplänen versorgt. Auch eine Sanitätswache im Eisstadion, besetzt durch die BRK-Bereitschaft Buch am Erlbach, wurde in das Szenario eingebunden und übernahm Aufgaben in der Verletztenversorgung. Für die realistische Darstellung der Verletzungen sorgte unter anderem die Gruppe „Realistische Unfalldarstellung“ der BRK-Bereitschaft Postau.
Nach Angaben der Veranstalter verlief die Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen reibungslos. Besonders hervorgehoben wurden die hohe Einsatzbereitschaft und Motivation der Helferinnen und Helfer sowie die Unterstützung durch die Bevölkerung, aus der sich zahlreiche Personen als Verletztendarsteller zur Verfügung stellten.





