Landshut. Am vergangenen Wochenende fand die Umweltmesse zum 20. Mal auf dem Messegelände statt. Die Umweltmesse Landshut gilt als etablierte Informations- und Austauschplattform rund um Nachhaltigkeit, Energie, Bauen und gesellschaftliches Engagement und zieht regelmäßig zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der Region an. Seit mehreren Jahren präsentiert sich in diesem Rahmen auch der Kreisverband Landshut des Bayerischen Roten Kreuzes mit einem eigenen Messestand.
Das Rote Kreuz bietet für Stadt und Landkreis ein vielfältiges Angebot für Menschen jeder Altersgruppe. Mit seinen Grundsätzen der Menschlichkeit, Unparteilichkeit und Neutralität passt die Arbeit des Kreisverbands inhaltlich zur Ausrichtung der Messe – denn humanitäre Arbeit ist immer auch ein Beitrag für gesellschaftliche Nachhaltigkeit und Zukunftssicherung.
Am Eröffnungstag besuchten Hubert Aiwanger, stellvertretender bayerischer Ministerpräsident und Staatsminister für Wirtschaft, sowie die beiden Landratskandidierenden Claudia Geilersdorfer und Alfred Holzner den BRK-Messestand. Dabei nahmen sie die verschiedenen Angebote in Augenschein und hoben die Bedeutung ehrenamtlicher und hauptamtlicher Arbeit im Bevölkerungsschutz sowie im sozialen Bereich hervor. Im Anschluss kam es zu einem gemeinsamen Austausch mit den anwesenden Mitarbeitenden sowie zu einem Gruppenfoto.
Wie breit das BRK aufgestellt ist, zeigte sich auch in diesem Jahr: Das Hauptamt nutzte die Gelegenheit, insbesondere seine vielfältigen Seniorenangebote vorzustellen. Dazu zählen unter anderem Unterstützungsangebote für ein selbstständiges Leben im Alter. Dabei stand vor allem der Hausnotruf im Mittelpunkt des Interesses vieler Messebesucher, der insbesondere für alleinlebende oder ältere Menschen eine wichtige Sicherheitslösung im Alltag darstellt.
Für die aktiven Mitmachangebote am Stand sorgte das Ehrenamt. Diese nutzten die Messe, um ihre Arbeit vorzustellen und neue Mitglieder anzusprechen. So konnte Jung und Alt beim Jugendrotkreuz in einem Sortierspiel testen, was alles in einen Verbandskasten gehört, am Glücksrad drehen oder beim Sanitätsdienst ihr Können bei der Herz-Druck-Massage an einer Übungspuppe unter Beweis stellen. Damit wurde nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch das Interesse an Erster Hilfe und Engagement im Ehrenamt gefördert.
Darüber hinaus bot der Stand Gelegenheit für persönliche Gespräche, Informationsaustausch und Einblicke in die vielfältigen Aufgabenbereiche des BRK – von Sanitätsdienst und Katastrophenschutz bis hin zu sozialen Dienstleistungen.
Nach drei intensiven Messetagen zog der Kreisverband ein durchweg positives Fazit. Besonders hervorgehoben wurden das große Interesse der Besucherinnen und Besucher sowie die zahlreichen Gespräche und neuen Kontakte. Der Kreisverband freut sich bereits auf die nächste Umweltmesse und die erneute Möglichkeit, seine Arbeit einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
Foto: StMWi/Bastian Brummer
