· News

Blutspendende als „Helden und Heldinnen des Alltags“ geehrt

Das BRK Landshut ehrt ihre langjährigen Blutspenderinnen und Blutspender für ihre große Unterstützung und ihre Verlässlichkeit.

Landshut. Für die einen ist es ein kurzes Engagement, für andere lebensentscheidend: eine Blutspende. Am Donnerstagabend ehrte der BRK-Kreisverband Landshut im Seniorenwohnheim am Hofberg jene Bürgerinnen und Bürger, die dieses Engagement seit Jahren verlässlich leben. 

Insgesamt standen 93 Personen für 25 Spenden, 45 für 50 Spenden, 33 für 75 Spenden, 23 für 100 Spenden, 12 für 125 Spenden und 7 für beeindruckende 150 Spenden auf der Ehrungsliste. Sie alle erhielten eine Urkunde, eine Ehrennadel sowie ein kleines Präsent.

Dank für eine unverzichtbare Hilfe

BRK-Kreisvorsitzender Werner Loher eröffnete den Abend und erinnerte daran, wie gut der Zeitpunkt der Ehrung gewählt sei, denn erst vergangene Woche wurde der Weltblutspendetag begangen. Loher machte deutlich, wie wertvoll jede einzelne Spende ist. In Bayern werden täglich rund 2000 Blutkonserven benötigt. Besonders Blutplättchen sind nur fünf Tage haltbar und kommen ohne regelmäßig Nachschub nicht aus. Gerade im Hinblick auf einen leichten Rückgang der Spenderzahlen im Jahr 2025 gelte den Anwesenden aufrichtiger Dank“.

Geschäftsführer Robert Pippig ergänzte den Bericht mit Zahlen aus dem Landkreis. Bei 72 Blutspendeterminen im Jahr 2025 konnten erfreulicherweise 901 Erstspender gewonnen werden.  Auch Pippig richtete seinen Dank an die Spender und würdigte zudem die Gastfreundschaft des Seniorenwohnheims bei dieser Feier.

Stadtrat Florian Lechner, der die Stadt Landshut vertrat, knüpfte an ein aktuelles Unterrichtsthema seiner Schüler an: Egoismus und Altruismus. „Alle, die heute hier sind, gehören eindeutig nicht zu den Egoisten“, betonte er. Neben den „lauten Rettern“ wie dem Rettungsdienst gebe es auch die „leisen Retter“ – Menschen, die ohne Blaulicht helfen und dennoch Leben retten. Die aktuelle Kampagne „Erst wenn’s fehlt, fällt’s auf“ treffe den Kern dieser stillen, aber unverzichtbaren Hilfe.

Nach den Ansprachen wurden die Spenderinnen und Spender einzeln aufgerufen und geehrt. Für den reibungslosen Ablauf sorgten Kerstin Zielke und Elvira Kaulitzki, die die Veranstaltung organisiert hatten.

Zum Abschluss lud das Küchenteam des Seniorenheims zu einem gemeinsamen Abendessen ein – mit Vorspeisenbuffet, Hauptgericht und Dessert. Ein würdiger Rahmen für Menschen, die mit ihrer Bereitschaft zu helfen oft im Hintergrund stehen, aber im entscheidenden Moment Leben retten.